“A rich client is nothing but a poor client with money”

Falk Hartmann Dieser Artikel wurde von geschrieben. Falk ist leitet die Softwareentwicklung bei der Firma ubigrate. Sein besonderes Interesse gilt der modellgetriebenen Entwicklung in den Bereichen intelligente Geräte und Geräteintegration.

Ok, vielleicht ist die an W.C.Fields angelehnte Überschrift ein bisschen provokant, insbesondere da der Aufwand für eine gute Clientanwendung eigentlich nicht davon abhängt, ob ein {rich|fat|web|thin} client entwickelt wird. Aber wovon hängt die Qualität einer Clientanwendung denn noch ab? Sicher auch von der Wahl des richtigen Frameworks, welches zur Entwicklung herangezogen wird.

Die Frage nach der Wahl eines Richt Client Frameworks war auch Thema des dritten Treffens der JUG Sachsen, das am 8. Oktober 2008 in der Fakultät Informatik stattfand. Das Treffen wurde diesmal dankenswerterweise von Kristian Rink von planconnect organisiert und hatte mit über 40 Teilnehmern einen guten Zulauf. Erfreulich zudem, daß ein paar neue Gesichter den Weg zu uns gefunden haben (vermutlich dem deutlich anderen Thema geschuldet). Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, all unsere bisherigen Besucher auf einmal zu interessieren…

Kristian stellte uns nach ein paar einleitenden Worten die Firma planconnect vor, die eine Dienstleistung der Bauinformatik anbietet (Verwaltung inkl. Archivierung und Lieferung von Bauplänen). Sehr interessant fand ich hier den Überblick über die bei planconnect laufende Architektur und die Pläne zur Weiterentwicklung. Danke nochmal an das gesamte planconnect-Team für die Kekse und die Getränke.

Als erster Sprecher gab uns Ralf Ebert mit sehr schönen Folien einen Überblick über Eclipse RCP. Der Überblick über die Möglichkeiten war umfassend, die live vorgeführten Beispiele durchdacht und angenehm nachvollziebar. Eclipse RCP ist mir bereits bekannt, so wären für mich tiefergehende Informationen schöner gewesen. Aber sicher ergibt sich die Gelegenheit, Ralf auch nochmal bei einem ausführlicheren Vortrag zu erwischen.

Im Anschluß stellte uns Stefan Saring das Swing Application Framework vor, welches versucht grundlegende Dienste wie einfache Persistenz zur Verfügung zu stellen und die gröbsten Schmerzen beim Erstellen von Swing Applikationen (Reduktion der Menge der anonymen inneren Klassen, Vereinfachung der Behandlung langlaufender Tasks) lindern möchte. Das Swing Application Framework wird im Moment als JSR 296 standardisiert – hoffentlich ist es nicht zu spät, schließlich gibt es auch interessante Anwendungsbereiche für “kleine” Swing-Anwendungen, die nicht die volle Breite einer RCP benötigen.

Geertjan stellt Netbeans RCP vor.

Damit ist auch die Überleitung zu unserem letzten Sprecher geschafft: Geertjan Wielenga stellte uns die Netbeans RCP vor. Geertjan arbeitet für Sun in Prag, der “Wiege” des Netbeans-Projektes. Achja, falls es noch jemanden gibt, der das Blog noch nicht gesehen hat: Geertjan bloggt sehr interessant auch über unser JUG-Treffen – eigentlich ein “muß man lesen” für Java-Entwickler. Geertjans Vorstellung des Netbeans RCP streifte alle wichtigen Aspekte der Plattform und zeigte zudem die Entwicklung einer einfachen Netbeans RCP basierten Anwendung. Interessant fand ich die Aussage, daß man aus Netbeans einfach Subfeatures in Form von “ein paar JARs” extrahieren kann – etwas, daß bei Eclipse leider nicht so richtig funktioniert.

Leider mußte ich das gesellige Beisammensein im Campus zeitig verlassen, hatte aber den Eindruck, daß da noch interessante Diskussionen stattfanden. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Treffen zum Thema Jazz!

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2 Kommentare bisher »

  1. Christoph Schmidt sagt

    am 21. Oktober 2008 @ 0:17

    Verdammt. Da hab ich was verpasst :/

  2. Falk sagt

    am 21. Oktober 2008 @ 5:35

    Hallo Christoph, ja, da hast Du was verpasst. Damit Dir das nicht wieder passiert, empfehle ich Dir die Eintragung in die Mailingliste der JUG Saxony hier http://groups.google.de/group/jug-saxony

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